Baunscheid

Ausleitende Verfahren

Ausleitende Verfahren haben das Ziel, die Ausscheidung krankheitserzeugender Stoffe aus dem Organismus zu befördern. Diese Behandlungsmethoden können über die Entschlackung und Entgiftung des Körpers wirken. So kann es möglich sein, stoffwechselbedingte Ablagerungen im Gewebe wie:

  • Schadstoffe aus der Nahrung
  • Umwelttoxinen (z.B. Schwermetalle)
  • Nicht ausgeheilte bakterielle oder virale Infekte
  • Medikamente (z.B. Antibiotika, Cortison)

aufzulösen und auszuscheiden. Das Immunsystem kann aktiviert und die Vitalfunktionen angeregt werden. Wir können die Toxinausscheidung über die Entgiftungsorgane wie die Leber, den Darm, die Nieren, die Lunge und das Lymphsystem anregen.

Zu den ausleitenden Verfahren zählen:

  • das Schröpfen
  • das Fasten
  • der Aderlass
  • die Baunscheidttherapie
  • die Cantharidenpflaster
  • die Schwitzkuren
  • die basischen Bäder und Wickel
  • die Ausleitung über den Darm
  • die Ausleitung über die Nieren

Im meiner Praxis lege ich besonderen Wert auf das Ziel, die Ausleitung von Schwermetallen anzuregen.

Hier hat sich die Ausleitungstherapie , aus eigener Erfahrung, bewährt. Folgende Schwermetalle können auf diese Weise schonend aus dem Körper ausgeleitet werden:

  • Blei (z. B. aus dem Trinkwasser aufgenommen durch Bleirohre)
  • Quecksilber (z. B. aus Amalgam-Zahnfüllungen )
  • Cadium (z. B. aus den Zigaretten)

Baunscheidtherapie

Die Baunscheidtherapie wird oft als „Akupunktur des Westens“ bezeichnet und gehört zu den ausleitenden Verfahren. Das von C. Baundscheidt (1809-1874) entwickelte Verfahren hat das Ziel, die Durchblutung anzuregen und den Lymphfluss zu aktivieren. Krankheitsstoffe können dadurch in vielen Fällen ausgeleitet werden.

Indikationen sind erfahrungsgemäß:

  • Asthma und andere Lungen-, und Bronchialerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Rheuma
  • Gicht
  • Arthrose
  • Halswirbelsäule-, Brustwirbelsäule-, und Lendenwirbelsäule-Syndrom
  • Chronische Schmerzen
  • Kopfschmerzen
  • HNO-Erkrankungen (z.B. Tonsillitis)
  • Innere Organerkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen (Nervenschmerzen und Nervenentzündungen)

Schröpfen

Schröpfen ist ein Heilverfahren und gehört zu den uralten Reflextherapien.

Zum Schröpfen werden unterschiedlich große Schröpfgläser verwendet. Die Schröpfgläser werden auf der Haut aufgesetzt und erzeugen einen Unterdruck. Dabei entsteht eine therapeutische Saugwirkung, welche das Immunsystem, den Stoffwechsel und den Lymphfluß anregen soll. Die Schröpftherapie wird bei zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen verwendet.

Erfahrungsgemäß sind die folgenden Indikationen die häufigsten:

  • Rückenschmerzen
  • Zu niedriger Blutdruck
  • Funktionelle Herzbeschwerden
  • Bei akuten und chronischen Bronchialinfekten
  • Asthma bronchiale
  • Ständige Müdigkeit
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Osteoporose
  • Schmerzhafte und verspannte Muskulatur
  • Chronische Schwächezustände

Lymphmassage

Die manuelle Lymphmassage ist eine Massagetechnik, die in den 30er Jahren von dem dänischen Massagetherapeuten Dr. Emil Vodder entwickelt wurde. Die langsamen Bewegungen, mit einer speziellen und sanften Grifftechnik, sollen die Entgiftung und Entschlackung des Körpers ermöglichen.

Mit sanftem Druck werden Lymphbahnen stimuliert und der Abtransport von überschüssiger Gewebeflüssigkeit kann unterstützt werden.

Diese Form der gezielten Gewebsstimulation kann einen positiven Einfluss auf Ihr Bindegewebe, die Muskulatur, die Nerven, sowie die Blut- und Lymphgefäße ausüben. Das Immunsystem kann gestärkt, die Stauungen im lymphatischen System können aufgehoben und die Körperfunktionen spürbar verbessert werden.

Honig Ausleitungsmassage

Der Honig ist ein oft verwendetes Heilmittel in der Naturmedizin und nicht nur ein geschmackvolles Lebensmittel. Im Honig befinden sich organische Säuren, Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren, die eine entzündungshemmende, entschlackende und entsäuernde Wirkung haben können.

Während der Massage wird der angewärmte Honig in bestimmte Körperstellen durch eine spezielle Technik einmassiert. Das Bindegewebe in welches der Honig einmassiert wird kann dann die abgelagerten Gifte und Stoffwechselendprodukte ableiten. Diese Wirkung kann einen enormen Einfluss auf die Stärkung des Immunsystems und somit unterstütz es die Selbstheilungskräfe des Körpers unterstützen.

Im meiner Praxis benutze ich für die Honigmassage ausschließlich geprüfte und reine Honigsorten von ausgesuchten Imkern. Lassen Sie sich von der oft erstaunlichen Wirkung einer Honiganwendung überraschen!

Dieses Ausleitungsverfahren hat, aus eigener Erfahrung, eine sehr positive Wirkung bei:

  • Arthrose
  • Chronischem Schnupfen und Nebenhöhlenerkrankungen
  • Chronischer Müdigkeit
  • Depressionen
  • Einschlaf-, und Durchschlafproblemen
  • Herz-Kreislauf-Problemen
  • Immunschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Leberleiden aller Art
  • Magen-, und Darmstörungen
  • Nervenstörungen
  • Pilzerkrankungen
  • Potenzstörungen und Unfruchtbarkeit
  • Rheumatischen Erkrankungen der Muskel und Gelenke

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